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Emstal |
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Das Backofenareal in Emstal auf dem Anger |
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Das Brotbacken und die Lehmbacköfen sind in der Geschichte eng miteinander verbunden. Brot (zu althochdeutsch pröt, Gegorenes) ist eine aus Getreidemehl, Wasser, Satz und Treibmittel hergestellte Backware. Der Vorgänger des Brotes ist der Fladen. Die Mazei, wie die Fladen hießen, wurden aus Gerste meist rund oder oval hergestellt. Gebacken wurden sie zuerst auf Ziegelsteinen, Tonröhren, Kohlebecken und später in halbkugelförmigen Öfen, Lehmbacköfen, bestehend aus Lehmziegeln - eine Mischung Lehm, Stroh und Wasser, als Heizmaterial diente Holz und Reisig (Knack). Emstal, bis 1936 Schwina genannt, errichtete zwischen 1840 und 1845 auf dem Dorfanger fünf Gemeinschaftsbacköfen. Jede Backstelle wurde von 4 bis 6 Anliegerfamilien bewirtschaftet. Ein
zweiter Backofenplatz wurde 1858 in der Brücker Straße, am
Schweineberg, errichtet. Sie hatte eine Fläche von 45 qm und gehörte
zu gleichen Teilen 5 Büdner-Familien. Heute wird noch Brot und Kuchen in zwei Backöfen gebacken. Als Backofen-Museum, ausgebaut 2001, ist der alte Konsum, wo alte Traditionen erlebt und gepflegt werden. |
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Das
Backofen-Museum Emstal Auf dem Anger, mitten im Dorf, befindet sich der Backofenplatz. Hier stehen historische Lehmbacköfen, von den zwei noch im Betrieb sind und durch die Interessengemeinschaft Backofen Emstal instand gehalten und genutzt werden. Backtage
am Lehmbackofen sind Das Backofen-Museum zeigt alte historische Geräte und Backutensilien aus Haushalt und Bäckerei.
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Brötchen-Teilgerät |
Entstein-Gerät |